DevOps – ständig neue Anforderungen?!

In vielen Projekten kommt seit Jahren das Wasserfall-Modell zum Einsatz. Hier stehen mit Lasten- und Pflichtenheft alle Anforderungen zu einem Zeitpunkt X fest und es kann mit der Entwicklung begonnen werden. Der Ablauf ist in jeweils für sich abgegrenzte Phasen getrennt. Eine Phase muss abgeschlossen sein, bevor die nächste begonnen werden darf.

  1. Analyse
  2. Design / Konzeption
  3. Implementierung
  4. Testen (mit und ohne Kunde)

Der Kunde stellt fest, dass die Software soweit passt, aber das eine kleine Feature muss noch dringend umgesetzt werden.
„Ich will meine aktuellen Änderungen speichern können. Und die aktuellen Einstellungen sollen natürlich auch – Personen abhängig – geladen werden. Das hatten wir doch im Workshop XYZ so besprochen…“, wer kennt das nicht?

Das Team fällt aus allen Wolken!
Persistenz, personenspezifische Einstellungen – und das über alle Schichten hinweg. Der Abgabetermin ist nicht zu halten!
Ein möglicher Grund: Das Team war beim entscheidenden Workshop aus akutem Zeitmangel natürlich nicht dabei – zu viele offenen Punkte.

Ein weiteres Szenario:
Missverständnisse bei der Kommunikation der Anforderungen zwischen Kunde und dem Team bestehend aus Business-Analysten, Designern bzw. Entwicklern und dem Betriebsteam. Der Geschäftsprozess wurde völlig falsch verstanden…

Fakt ist, dass kurzfristige Änderungen der Anforderungen am bestehenden Prozess treten immer wieder auf.

Doch wie lässt sich sicherstellen, dass Änderungen keine Seiteneffekte und Fehler in anderen Bereichen verursachen?
Wie kann die bestehende Qualität mindestens auf demselben Niveau gehalten oder gar verbessert werden?

Mehr zu den Vorgehensweisen rund um die Qualitätssicherung und Testen habe ich in diesem Artikel beschrieben.

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2 Gedanken zu “DevOps – ständig neue Anforderungen?!

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