XP, Pair Programming – Necessary business conditions (part one)

Als nächstes widme ich mich den erforderlichen Rahmenbedingungen. Die hier aufgezeigten Punkte sind Schlussfolgerungen aus meinen persönlichen Erfahrungen und stellen natürlich kein Allheilmittel dar. Trotzdem bleibt jeder der folgenden Punkte – meiner Meinung nach – zwingend erforderlich und sollte nicht ohne wichtigen Grund über Bord geworfen werden. Was als wichtiger Grund zu verstehen ist, muss jedes Team innerhalb eines Unternehmen projektabhängig für sich selbst entscheiden.
„It depends.“

Gemeinsames Verständnis:
Zu den zentralsten Rahmenbedingungen zähle ich in einem Projekt das gemeinsame Verständnis. Nur wenn jedes Teammitglied inkl. Projektleitung, Management und Kunde von ein und demselben Aspekt, Punk bzw. Aufgabe sprechen, kann das gesamte Team als Einheit gemeinsam an einem Strang ziehen. Ansonsten entstehen ungewollte Wechselwirkungen, die sehr schnell zu Missverständnissen führen können. Diese gilt es dann zeitnah aus dem Weg zu räumen, um unnötige Termine zur Klärung zu vermeiden. Aber auch hier gilt: Es gibt keine falschen Fragen!

Bekannte Herausforderungen erkennen und meistern:
Darunter verstehe ich die Erzählungen. Projektbeschreibungen oder Anekdoten, die einem auf Konferenzen oder Fortbildungen wie User Group Treffen zugetragen werden. Zusätzlich helfen hier die selbst erlebten Erfahrungswerte, um aus ihnen zu lernen. Projektinhalte lassen sich nicht 1:1 vergleichen, aber die Prozesse zur Durchführung sind doch meistens sehr ähnlich aufgebaut.

Vergleich zwischen Theorie und Praxis – Zwei völlig unterschiedliche Welten?
Das Lehrbuch verspricht uns die schöne grüne Wiese.  Dort finden wir viele gute Empfehlungen und Vorschläge rund um den Einsatz von Agilen Methoden – sei es SCRUM, XP, Kanban o.ä.  Die Praxis schaut hier meistens etwas anderes aus. Die täglichen Herausforderungen bestehen darin, dass einem immer genau die Situationen über den Weg laufen, die nicht im Buche stehen. Wichtig ist aus meiner Sicht zu lernen, was beide Welten miteinander verbindet, um daraus einen Mehrwert für das aktuelle Projekt, sein Team und natürlich die Firma zu generieren.

Mein erstes Fazit: Und täglich grüßt das Murmeltier – oder wie war das gleich nochmal? Aber im Ernst – mit dem gemeinsamen Verständnis als Fundament lässt sich viel effizienter ein tragendes Gerüst zur Überwindung von Vorbehalten bauen. Aktives Vorleben und gemeinsames Erleben sind für mich von größter Bedeutung. Aha Effekte erzeugen, Lernen und lernen lassen nehmen einen ähnlich großen Stellenwert ein. Auch hier gilt der Klassiker – Übung macht den Meister – egal ob bei Naturwissenschaften oder Sprachen.

Literaturempfehlung:

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2 Gedanken zu “XP, Pair Programming – Necessary business conditions (part one)

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